Von schlechten Tagen und "Horror"-Wochen

Was tun, wenn man das Gefühl hat alles prasselt nur so auf einen ein?

Was tun wenn man merkt man reagiert mehr als man agiert?

Was tun, wenn man das Gefühl hat nicht mehr Herr der Lage zu sein?


In dieser Woche ist mir genau das passiert.

Ich dachte mir entgleitet alles und war komplett überfordert mit so mancher Situation.


Was soll man also in diesen Momenten tun?

Was ich getan habe, war dass ich meine Gefühle zu gelassen habe.

Sie durften da sein und hatten einen Platz in dieser Situation.


Ich habe mit meinen Liebsten über die Situation gesprochen und ja ich hab mich auch mal richtig unreflektiert ausgekotzt, denn ich glaube manchmal muss das sein.


Außerdem habe ich versucht mich immer wieder auf meine innere Stärke zu konzentrieren.

Wir haben so viel wundervolle Eigenschaften in uns, die uns immer sicher durchs Leben führen werden. Es gibt Zeiten, da vergessen wir das. Zeiten in denen äußere Dinge uns so von uns selbst trennen, dass wir das Gefühl haben nicht zu genügen und nicht gut genug zu sein.

Umso wichtiger ist es, sich immer wieder daran zu erinnern dass man voller Wunder steckt.


Und ich bin in die Dankbarkeit gegangen.

Ich habe mich an all die Dinge erinnert, für die ich dankbar sein kann.

Plötzlich habe ich bemerkt, was für ein tolles Team ich um mich herum habe.

Kollegen und Freunde, die mir gut zugeredet haben, die mir mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind und mich als es ganz Notwendig war (tortz Corona) in den Arm genommen haben.

Als ich all diesen Menschen in einer E-Mail gedankt habe, hatte ich Tränen in den Augen.

Es waren keine Tränen der Trauer oder der Wut (auch wenn ich diese in dieser Woche auch schon vergossen habe), sondern es waren Tränen der Dankbarkeit.


Sofort habe ich mich unglaublich glücklich und frei gefühlt.

Und dann bin ich nach Hause gefahren, habe meinen Mann in den Arm genommen und schon gleich hat die Welt besser ausgesehen.

Jetzt mit ca. vier Stunden Abstand, kann ich sogar erkennen wie sehr ich in dieser

"Horror"-Woche doch über mich hinaus gewachsen bin. Und das macht mich doch ein bisschen stolz.



Deine Kathrin

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Kathrin Niedermeier

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